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Hintergrund und Ziel der Loge Rosslyn

 

Schottland – das Land im hohen Norden der britischen Inseln: wild und schön, ebenso mystisch wie karg.

Ein Land voller Geheimnisse und Geschichten. Es ist die Heimat des berühmten freimaurerischen Poeten Robert Burns.

Ein Land, von den Kelten urbar gemacht, mit seinen Schlössern und Burgen, und seinen Kirchen, darunter die sagenumwobene

Rosslyn Chapel.

Im Schloss von Edinburgh findet jährlich der Military Musik-Tattoo statt, wo Dudelsäcke die Strassen der Hauptstadt mit ihren Klängen erfüllen.

Das Seeungeheuer von Loch Ness, die Kreatur Nessi, regt unsere Phantasie an. Am selben See liegt Boleskin House, einstiger Wohnort des Magiers Aleister Crowley (1875-1947).

Aus dieser Umgebung, stammen die ältesten der bekannten Freimaurer-Rituale, deren wahre Ursprünge ewig unbekannt bleiben werden.

Auf ihrem Weg in den Süden, über England auf den Kontinent und in die Welt hinaus, haben sie viele Veränderungen erfahren.

In der schottischen Loge Kilwinning, auch „Mutterloge Nr. O“ genannt, sind Aufzeichnungen aus dem 12. Jahrhundert erhalten, die freimaurerische Arbeiten beschreiben.

Diese Rituale sind religiös geprägt. Das Buch der heiligen Gesetze wird zitiert. Das ist aus heutiger Sicht mehr als nachvollziehbar, war doch der Bau des Hauses Gottes, des Tempels, seit jeher eine sakrale Handlung.

Die Aufgabe heutiger, moderner Rituale, besteht darin, „aus guten Männern Bessere zu machen“. Die Arbeit an sich selbst, am eigenen rauen Stein, steht im Vordergrund.

In den Ritualen werden jedoch oft weitere, alte Elemente angedeutet. (z.B. astrologisches Wissen, alte ägyptische Riten und vieles mehr).

Das feierliche Ritual soll unsere innersten Gefühle wecken, uns anregen und helfen, zu uns zurück zu finden. Das Unbewusste soll uns bewusstwerden.

Heute gibt es kein «Ursprungs-Ritual». Wohl aber wird versucht, durch zusammentragen der wichtigsten Passagen aus alten Quellen, den ursprünglichen Geist der Freimaurerei wieder zu entdecken.

Wir haben diese Ritualbestandteile zusammengetragen und ins Deutsche übersetzt. Schottisches Flair, vermischt mit dem Geist der Freimaurerei, soll ein besonders spirituelles Erlebnis für alle sein, die in unserem Kreise tätig sind.

Die Mitglieder der Loge Rosslyn tragen das Universaltartan oder ihr Eigenes, wenn ein solches vorhanden ist. Alternativ und den alten Gebräuchen entsprechend, wird Schwarz getragen.

 

Ziel:

Die Loge Rosslyn fördert die Selbst- und Sozialkompetenz ihrer Mitglieder.

Der Schwerpunkt der Loge Rosslyn liegt auf der rituellen Arbeit.

Die Loge Rosslyn kennt keine Konferenzen. Alle Aktivitäten finden im rituellen Rahmen statt. Dies beinhaltet aber auch die eminent wichtigen, gemeinsamen brüderlichen Gespräche.

Ihr Wissen über den Ritualinhalt und die vielfältigen freimaurerischen Gebräuche (der angelsächsischen, wie auch der Maurerei anderer Obedienzen) erweitern die Brüder durch den Austausch im innersten Kreis.

"Erkenne Dich selbst!", ist die Aufgabe eines jeden aufrichtigen Bruders der Loge Rosslyn.